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Winzertag im Steinerwirt / 7. Juli 2011

Winzertag im Steinerwirt - Topweine aus Österreich

Am 7. Juli ist es soweit: Österreichs Topwinzer kommen zum "Steinerwirt Winzertag"

Dass der Steinerwirt eine grosse Liebe zum Thema Wein hat, sieht man bereits an unserer Weinkarte. Das jährliche Highlight in Sachen Wein ist der Steinerwirt Winzertag, den wir gemeinsam mit unserem Partner Vinobile organisieren. Übrigens bereits seit 2005. Der Winzertag ist eine Weinverkostung, eine sehr gute sogar. Aber er ist mehr als nur das. In jedem Wein steckt nämlich sehr viel vom Winzer drin, und viele Winzer sind interessante und aussergewöhnliche Menschen. Nur ein Butcher bringt Schwarz Rot zusammen und Heribert Bayers Herzblut kommt mit genausoviel Selbstvertrauen daher wie er selbst. Und wenn ich an Franz Zottlöderers Riesling denke, dann ist dieser Wein so geradlinig wie der Franz. Und deshalb freue ich mich auf die Winzer mindestens so sehr wie auf die Weine!

Folgende Winzer haben bereits fix zugesagt: Heribert Bayer, Josef Dockner, Daniel Jaunegg, Weingut Gerald Malat, Hannes Reeh, Weingut Erwin Sabathi, Johann Schwarz, Axel Stiegelmar vom Weingut Juris und Franz Zottlöderer. Moritz Herzog vertritt die Riege der neun Pannobile Winzer, und Hans Holl von Wagner's Weinshop präsentiert deutsche Rieslinge. Und mit etwas Glück ist das Weingut Franz Hirtzberger auch vertreten.

Wir freuen uns über jeden, der am Donnerstag, 7. Juli 2011 ab 15 Uhr mit dabei ist. Die Anreise ist nicht schwer, und Zimmer gibts im Steinerwirt. Unkostenbeitrag: Eu 12,- pro Person (für Hotelgäste des Steinerwirts kostenlos).

Die Geschichte vom guten Winzer

Wein geniessen in Zell am See: Steinerwirt

Der Steinerwirt schreibt gerne und ist auch ein Freund des Weines. Was herauskommt, wenn man diese beiden verbindet, findet ihr in dieser kleinen Geschichte. Viel Spass beim Lesen... Und natürlich beim Raten!

Es war einmal ein junger Mann, der lebte an einem See, hinter dem erstreckten sich die schönsten Weingärten des Landes. Eines Tages fragte ihn sein Vater, was er denn werden wolle, und er antwortete ihm: "Was ich werden will? Winzer will ich werden, Vater." Da sprach der Vater "Was, Winzer willst du werden? Nein, Bub, für einen Winzer bist du nicht klug genug. Du wirst Metzger." Und der junge Mann, weil er folgsam war und den Vater achtete, tat wie ihm geheissen. Jeden Tag aber, wenn er zur Arbeit ging, wanderte sein Blick über die sanften Weinberge und sein Herz wurde traurig. Eines Morgens begegnete ihm auf dem Nachhauseweg ein altes verschrumpeltes Männlein, das trug einen Flasche Wein auf dem Rücken. "Willst du mir nicht die Flasche nach Hause tragen?", fragte ihn das Männlein. "Sie wiegt mir so schwer, dass es mir fast das Kreuz brechen will. Du aber bist jung und stark." - "Das bin ich wohl, komm nur her und lass dir helfen", sagte der junge Mann, denn er hatte ein gutes Herz. Sprachs, und nahm dem Alten die Flasche ab. Die Flasche aber war schwer, so schwer, dass er sie fast nicht zu tragen vermochte. Bis sie bei der Seekeusche des Alten angekommen waren, taten ihm Arme und Beine weh und er war vollkommen ausser Atem.

"Weil du mir geholfen hast", sagte der Alte, "werde ich dir zum Dank ein Geheimnis verraten. Geh ins Nachbardorf bis ans Ende der Strasse. Dort steht ein ein grosses rotes Haus, darin wirst du finden, wonach Dein Herz schon so lange sucht." Der junge Mann tat, wie ihm geheissen. Das Haus aber gehörte einem berühmten Winzer, dessen Weine in aller Welt bekannt waren. So zögerte er ein wenig, gab sich dann aber einen Ruck und ging hinein. Der alte Winzer aber nahm ihn auf wie einen Sohn und brachte ihm alles bei, was er wissen musste. Jeden Tag nach der Arbeit lief der junge Mann zu ihm und half bei der Arbeit. Eines Tages aber nahm ihn der Alte beiseite und sagte zu ihm: "Mein Junge, viele Jahre lang bist Du mir beseite gestanden, jetzt ist es an der Zeit, dass Du Deinen eigenen Wein kelterst. Geh und zeig, was Du gelernt hast." Und zum Abschied gab er ihm seine eigene Rebschere als Geschenk.

Der junge Mann aber ging nach Hause und begann, den Weingarten zu bestellen, wie ihm aufgetragen. Er hegte und pflegte die alten Rebstöcke, und als die Zeit zur Ernte gekommen war, schnitt er vorsichtig und bedächtig die Reben vom Stock. Und wahrlich, als er den Wein zum ersten Mal kostete, tat sich ihm der Himmel auf. Seither zählt der Wein Jahr für Jahr zu den besten seiner Sorte. Und obwohl der junge Mann mittlerweile selbst ein berühmter Winzer geworden war, blieb er bescheiden. Auch als der alte Winzer längst verstorben war, liess er jedes Jahr zur Erinnerung "with friendly help of "mr.k."" auf die Flasche seines Meisterwerks schreiben, bis zum heutigen Tage.

Und jetzt gehts zur Sache - das Weinrätsel kann beginnen:
Wer ist einander begegnet? Wie heisst der Wein? Wer diese Fragen als erstes richtig beantwortet, den laden wir gerne ein, eine Flasche dieses Weins gemeinsam mit uns im Steinerwirt zu leeren.*

* Teilnahmeberechtigt ist eigentlich jeder, mit ein paar Ausnahmen: diejenigen, die nicht mitmachen dürfen, wissen es aber ohnehin selbst! Kleine Anmerkung zum Schluss: berücksichtig werden nur vollständige Antworten (Vor- und Nachname beider Personen, Weinname und Rebsorte). Bitte nur direkt hier im Blog als Kommentar posten!


Johannes Schwaninger, 2011

Auf der Via Culinaria: Vincent trifft Rosi

Eine nicht alltägliche Begegnung im Weinkeller des Steinerwirts

Vincent Verelst ist einer der populärsten Urlaubsjournalisten mit zahlreichen Fans in Holland und Belgien. Seine Sendung auf BVN erfreut sich grösster Beliebteit - und wer ihn einmal kennengelernt hat, der weiss, warum! Vincent ist ein ausgesprochen charmanter und lockerer Moderator, ein Profi ohne Starallüren. Vergangenen Herbst war Vincent auf der Via Culinaria im Salzburger Land unterwegs und besuchte unter anderem den Weinkeller im Steinerwirt. Besonders gut hat ihm natürlich unsere Rosi gefallen.

Rosi, das ist ein Weissweincuvée aus Grüner Veltliner, Riesling und Chardonnay, das von den beiden Diplomsommeliers Roland und Simon (daher der Name: RO-land & SI-mon - ganz schön clever) und dem Steinerwirt höchstpersönlich geblendet wurde. Wie das? Ganz einfach, wer sich mit dem Thema Wein intensiv auseinandersetzt (und das tun wir!), den packt irgendwann einmal der Ehrgeiz eines eigenen Cuvées. Und weil man für ein grossartigen Wein nur aus den besten "Zutaten" blenden kann, verliessen wir uns hier voll auf unseren Hauswinzer Franz Zottlöderer aus Strass.

Die Sendung mit wirklich tollen kulinarischen Tipps aus dem Salzburger Land ist online auf der Webseite von Vlaanderen Vakantieland auf EEN (Tipp für Ungeduldige: das Steinerwirt Feature beginnt nach exakt 4:42 Minuten). Und wer Rosi gerne kennenlernen möchte, trifft sie täglich im Steinerwirt und das zu einem fairen Preis: die 1.5 l Magnum Flasche kostet zum Mitnehmen Eu 25,- und Eu 49,- im Restaurant. Enjoy!

Im Weinkeller

2010/11 steinerwirt restaurant 021

Ein kleiner Ausflug in die Geschichte des Steinerwirts

Der gotische Gewölbekeller stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist der älteste Teil des Steinerwirts.  Schon damals ist der Steinerwirt urkundlich als "ganzes Weinlehen" erwähnt. Das soll aber nicht heissen, dass im Mittelalter in unserer Gegend Wein angebaut wurde. Vielmehr hatte der Steinerwirt (der damals noch gar nicht so hiess, aber das ist eine andere Geschichte) das Recht, den Wein aus dem Friaul direkt von den Samern zu kaufen. Die Wurzeln unseres Hauses liegen somit im Weinhandel, und wenn wir uns heute verstärkt diesem Thema widmen, dann ist das eigentlich eine Besinnung auf unseren Ursprung. Nur kommt der Wein heute von österreichischen Spitzenwinzern.